film|kritiken

Unsere Meinung wird euch noch lieb und teuer sein.
Denn als Kinosüchtige werden wir in dieser Rubrik
gnadenlos unsere Gedanken zu aktuellen, aber auch
alten Filmen, veröffentlichen.




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The Nightmare Before Christmas (USA, 1993)


OT: The Nightmare Before Christmas
Regie: Henry Selic
Stimmen:
Chris Sarandon, Danny Elfman, Catherine O'Hara

FSK 6, 76 Minuten


The Nightmare Before Christmas erzählt eine außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte. Jack Skellington ist der ungekrönte König von Helloweentown. Er ist allerdings gelangweilt davon, jedes Jahr auf's gleiche Halloween zu feiern, und so entdeckt er eines Tages Christmastown. Von den Eindrücken überwältigt, setzt er nun alles daran, Weihnachten nach Halloweentown zu bringen. Er kidnappt sogar Santa Claus.
Dieser Animationsfilm ist sehr ungewöhnlich für sein Genre, wurde hier doch anstelle von Computeranimation oder Zeichnungen das "Stop-Motion-Verfahren" verwendet. Somit wurden Einzelbildaufnahmen der Sets und Puppen verwendet und zusammengefügt, um ein bewegtes Bild zu erzeugen. Dabei fällt vor allem die Liebe zum Detail auf. Es gibt zwei Hauptschauplätze im Film. Da wäre zum Einen Halloweentown und zum Anderen Christmastown. Ersteres besticht durch skurrile Ideen und einfallsreichen Charakteren. Kein Wunder, ist doch für die Geschichte und Charaktere Tim Burton verantwortlich, der sich schon bei den ersten beiden "Batman"-Spielfilmen von der düsteren Seite zeigt. Christmastown hingegen stellt natürlich das komplette Gegenteil von Halloweentown dar.
Auch die Musik ist in "The Nightmare Before Christmas" sehr wichtig, da es sich im Grunde genommen um ein Musical handelt. Die Hintergrundmusik, sowie die Gesungenen Stücke, sind allesamt sehr stimmig und passen Perfekt zum Film, wobei man jedoch Schwächen in der deutschen Synchronisation erkennen kann.
Der Film ist natürlich Geschmackssache. Manch einer mag diesen Stil, manch einer nicht. Es ist allerdings ein sehr unterhaltsamer Film, vor allem an Weihnachten und/oder Halloween. Er hebt sich leicht von anderen Animationsilmen ab, schon allein durch seine düstere Darstellung und dem Fakt, dass er nicht nur unterhlaten will, sondern tatsächlich eine Aussage hat.
Eine Kuriosität zum Schluss: Obwohl der Film sehr ungewöhnlich ist, ist er trotzdem von Disney. Tim Burton hatte die Idee zur Geschichte, als er noch bei Disney arbeitete. Deshalb bestand Disney auf den Film, obwohl er von Paramount produziert wurde. (t)


Bilder sind Eigentum und ©,®,™ des jeweiligen Studios.


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