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Panic Room (USA, 2002)
OT: Panic Room
Regie: David Fincher
Hauptdarsteller:
Jodie Foster, Kristen Stewart, Forest Whitaker, Dwight Yoakam
FSK 16, 112 Minuten
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Panikraum - eine Art begehbarer Safe, der einem im Falle eines Einbruchs das
Leben retten soll. Aber was, wenn genau in diesem Raum das ist, worauf es die
Einbrecher abgesehen haben?
Dieses Dilemma ist Ausgangspunkt der spannendsten Filmminuten, die ich seit "Sieben"
erleben durfte, denn Regisseur David Fincher hat wieder alle Arbeit geleistet,
um die Vorlage stimmungsvoll in Szene zu setzen.
Als die geschiedene Meg Altman (Jodie Foster) und Tochter Sarah (Kristen Stewart) ins
neue Haus einziehen, ahnen sie nicht, in welche missliche Lage sie der Panikraum
bringen wird. Fincher-typisch
gleitet die Kamera mit weichen Schwenks vom Bett der einschlafenden Meg durch's
Treppenhaus, schließlich endend im Schlüsselloch des soeben geknackten Schlosses.
Erst zwei, dann drei dunkle Gestalten betreten das Haus - immernoch im Glauben,
dieses leer vorzufinden. Nach vorsichtiger Inspektion wissend um die unerwartet
Eingezogenen, kurzes Treffen im Flur - und dann... einer stößt was um, ein Ball
rollt. Die aufgeschreckte Meg - die Eindringlinge im Monitor bereits beobachtend,
jedoch starr vor Angst - rennt, schnappt sich Sarah, halb im Schlaf noch
nicht begreifend, was los ist, und findet sich im Fahrstuhl wieder. Auf dem
vermeintlichen Präsentierteller hockend, gelingt es ihnen schließlich doch, sich
in den Panikraum zu flüchten. Geschafft! Aber was schreiben die Eindringlinge da,
beobachtet durch Monitore der Sicherheitskameras: "WHAT WE WANT...IS IN THAT ROOM".
Shit! Warum hat sie noch nicht das Sicherheitstelefon des Panikraums angeschlossen?
Und warum wissen die, dass sie das noch nicht hat?
Burnham (Forest Whitaker), einer der Einbrecher, arbeitet in der Sicherheits-Firma eben solcher Räume!
Als einziger durch "ehrenhafte Motive" (Unterhaltszahlungen) geleitet, wird er sich
im Laufe der Story als gutherzig erweisen. Im Gegensatz zu den anderen Gestalten, die
es auf den Safe im Safe abgesehen haben. Vor allem der skrupellose Raoul (Dwight Yoakam), der ohne
Burnham's Wissen hinzugezogen wurde, lässt keine Methode aus, um die eingeschüchterten
Altmans da rauszubekommen.
Die Situation spitzt sich immer mehr zu: die Verbrecher verbarrikadieren das Haus von
innen, vergasen fast die Frauen, zerstreiten sich - Meg gelingt es, ihr Handy aus dem
Schlafzimmer zu holen (Aufregenste Szene! - alles in Zeitlupe...), Sarahs Blutzucker
sinkt dramatisch, kurz vor dem Kollaps.
Schließlich kreuzt der geschiedene Mann Stephen auf, den man vorher via manuell
installiertem Telefon abgehakter Worte benachrichtigte.
Und plötzlich ist die kranke Sarah mit Burnham und Raoul im Panikraum, nachdem Meg
ihr die Medizin besorgen wollte.
< stop < - eigentlich schon viel zu viel verraten...
Ich hoffe, ihr seid jetzt ganz gespannt, wie's weiter geht.
Also unbedingt reinschau'n! (a)
Bilder sind Eigentum und ©,®,™ des jeweiligen Studios.
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