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Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (USA, 2003)
OT: Terminator 3: Rise of the Machines
Regie: Johnathan Mostow
Hauptdarsteller:
Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken
FSK 16, 109 Minuten
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Zwölf Jahre mussten Fans des Terminators seit "Terminator 2" aus dem Jahre 1991 auf eine Fortsetzung des Action-Spektakels warten. Hat es sich gelohnt? Ich denke schon. Man mag sich fragen, ob ein 56-jähriger Arnold Schwarzenegger noch mit Blockbustern wie Matrix mithalten kann. Es kommt ohnehin kaum noch ein Film ohne 360° Kameraschwenks um abgefeuerte Patronen und Männern in schwarzen Anzügen und Sonnenbrille aus, sollte man meinen. "Terminator 3" ignoriert diese Effekte völlig, und wirkt somit mit zeitlosen Verfolgungsjagden und Massenkarambolagen, die ebensogut vor 10 Jahren möglich gewesen wären, erfrischend neu. Man muss jedoch zugeben, dass es ohne Sonnenbrille wohl doch nicht geht... Die Handlung erinnert an Teil 2. Wieder kehrt ein Terminator (Arnold Schwarzenegger) aus der Zukunft in die Vergangenheit zurück, um John Connor (Nick Stahl) vor einem hochentwickelten T-X (Kristanna Loken) - ebenfalls aus der Zukunft zurückgekehrt um Connor zu töten - zu beschützen. Der Grund dafür ist wieder der, dass Connor in der Zukunft der Führer der Rebellen werden wird. Hinzu kommt Kate Brewster (Claire Danes), deren Vater Robert Brewster (David Andrews) verantwortlich für die Entwicklung von SkyNet ist. Hinter diesem Namen versteckt sich ein Computerprogramm, das vollkommen autonom Handeln kann und über ein weltumfassendes Netzwerk verbreitet ist. Zweifelsohne liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Hintergrundgeschichte, sondern auf handfeste Action. Sei es die bereits genannte Verfolgungsjagd oder eine Schießerei auf einem Friedhof... man wird stets unterhalten. Auf einer Explosion folgt eine Schlägerei, auf eine Schlägerei folgt Geballer. Es gibt kaum Zeit zum Verschnaufen - weder für Arnie, noch für den Zuschauer. Aber auch für Lacher ist gesorgt. Die trockenen Sprüche des an sich humorlosen Terminators ziehen sich durch den ganzen Film. Selten hat man bei einem Action-Streifen so gelacht. Diese Selbstironie kommt vor allem in seiner Vorliebe, ja fast schon Fetisch für Sonnenbrillen zum Ausdruck. Auch über die Effekte kann man nicht klagen. Hervorzuheben ist hier die Darstellung des T-X, welcher zwar charismatisch hinter dem T-1000 (Robert Patrick) aus "Terminator 2" steht, doch durch computeranimierte Effekte glänzt, beispielsweise der Verwandlung des Arms in diverse "Werkzeuge". Dennoch muss man hier den zweiten Teil erwähnen, in dem der T-1000, bestehend aus Flüssigmetall, mehr von seinen Fähigkeiten zeigte und somit weitaus gefährlicher wirkte. Die Darsteller liefern im Großen und Ganzen eine gute Vorstellung ab, wobei das allerdings nicht allzu hoch zu bewerten ist, da weder Frau Loken, noch Herr Schwarzenegger Emotionen zeigen müssen. Einzig David Andrews, der den Charakter Robert Brewster spielt, fällt durch Lieblosigkeit auf. Er wirkt wenig emotional wenn er beispielsweise in den Armen seiner Tochter stirbt und als Erbe das Ende der Welt hinterlässt... Der größte Kritikpunkt des ansonsten sehr guten Films, ist jedoch das schlagartige Ende des Films. Gerade nach der Rückkehr von Terminator und T-X verpufft der Showdown in einer Explosion, was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Trotzdem ist "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" ein Film, der perfekte Unterhaltung bietet. (t)
Bilder sind Eigentum und ©,®,™ des jeweiligen Studios.
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